Samstag, 12. Januar 2008

Wieder da - mit drei schlechten Nachrichten

Ja, ich war im Vorweihnachtsstress, dann im Urlaub und dann im Nachurlaubsstress. Kein Grund, aufzugeben.
Die schlechten Nachrichten reißen auch 2008 nicht ab.

Erstens: Amy Winehouse ist jetzt blond und hat die Haare ab! Platinblond! Und kein Haarteil mehr! Lässt uns das britische Schmierblättchen "Sun" per Fotobeweis wissen. Dabei sah die Amy so dermaßen hot aus! Die eigentlich schlechte Nachricht zeigt das Bild selbst: Amy ist am Ende! Sie sieht schlechter denn je aus und braucht Hilfe dringender, als Pete Doherty sie je benötigt hätte. Be strong, Amy!

Erblondet und am Ende: Amy.

Zweitens: Ja, ich habe mir eben den ersten Teil von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" angesehen. Die zugehörige schlechte Nachricht: Ich finde DJ Tomekk cool.

Drittens: Jürgen Klinsmann wird als Bayerntrainer nicht lang-, aber mittelfristig erfolgreich arbeiten. Das gönne ich dem Würschtl-Uli nicht.

Montag, 17. Dezember 2007

Wat fürs Herz: Shed Seven

Hach, wieder zurück aus London.
Zum Glück hab ich eine kleine Erinnerung mitgebracht: Meinen dilettantischen Versuch, die Stimmung beim Konzert von Shed Seven einzufangen. Auch wenn sie da gerade einen ihrer Hits, nämlich "Chasing Rainbows", spielen - es ist wohl so wie meinst: Man muss dagewesen sein... Und ich bin ja auch kein Kameramann!



Krass, wie viele Fans dem guten Rick Witter immernoch an den Lippen hängen. Okay, in England hatte Shed 7 ein gutes Dutzend Top-40-Hits, aber das ist ja nun auch mal schlappe zehn Jahre her... Naja, er hat sich ja auch nicht verändert, ist immer noch eine Hühnerbrust im engen T-Shirt und mit Schlaghose (!!!).
Für mich war es das erste Shed 7-Konzert - aber sehr überzeugend. Auch wenn wir fast unterm Dach saßen, super weit weg von der Bühne. Kaum junges Publikum, alles Mitte / Ende 20 aufwärts.

Restliche Londonerlebnisse trage ich dann nach.
Und nun: Matratze horchen. Morgen wieder arbeiten...

Freitag, 14. Dezember 2007

London!

Im Sommer war ich zwar in England, aber aus Zeitgründen haben wir einen Bogen um London gemacht. Jetzt wird's aber mal wieder Zeit, wenn auch nur für zwei Tage.

Das Gute an einem festen Einkommen ist ja wirklich: Der eine oder andere Luxus ist drin. Okay, ich habe die Übernachtungen in vom Verfall des Empire geprägten Extrem-Billig-Hostels zu schätzen gewusst, mit neun anderen Personen und diversen Kakerlaken in einem Zimmer zu nächtigen - das hat auch was.

Oder die üblen Übernacht-Bus-Touren, London hin und zurück für 90 D-Mark... Aber jetzt die Stadt meines Herzens mit der Frau meines Lebens zu sehen und in einem ordentlichen HOTEL!!! abzusteigen - werde ich mich auch nicht drüber beschweren.

Was ich derweil verpassen werde: Einen hoffentlich nicht allzu intensiv erzitterten Heimsieg über Paderborn, deren Trainer bekanntlich Holger Fach heißt und damit ein alter Borusse die Fäden in Händen hält. Und wie heißt es so schön?
Einmal Borusse - immer Borusse. Und eine Heimpleite der Ziegen gegen die Lauterer Auswärtsmacht (*hüstel*)

Was ich dafür sehen werde: SHED SEVEN , diese wunderbaren Britpopper, die ihre große Zeit vor zehn Jahren hatten, aber jetzt eine immer länger werdende Reunion-Tour spielen - bisher leider nur auf der Insel. "Shed Seven" hat mein Schnuckie genauso gehört wie ich, bevor wie uns kannten.
Muss man jetzt einfach mal zusammen erleben...

Samstag, 8. Dezember 2007

Killerspiele / Amok

Wow - eben bei YouTube gefunden: Ein hochinteressanter Film, der die schlecht recherchierte und sogar manipulative Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Sendungen nachweist, Argument für Argument:


Donnerstag, 29. November 2007

Amerikaner

... am Geldautomat in Köln City.

Er zieht Geld.
Und sie fragt allen Ernstes und mit besorgter Ami-Akzent-Stimme:
"Did you get Euros?"

Montag, 26. November 2007

Ärzte und Beatsteaks

Wat war ich lange nicht mehr auf nem Konzert - drei Monate??
War Zeit, was nachzuholen: Donnerstag Ärzte, KölnArena, Freitag Beatsteaks, Palladium. Ich mag beide Locations nicht, aber beide Bands haben das MAXIMUM rausgeholt.
Für die Beatsteaks sogar den Heimsieg gegen Offenbach (mit dem ehemaligen sechs-Millionen-Mann Marco Reich) verpasst, aber ich hatte mir wirklich keine Sorgen gemacht. Im Taxi auf der Fahrt nach Ehrenfeld vom sonnigen 3:0 gehört - und noch nen Grund zum Feiern gehabt.

Bin bei den Beatbuletten wieder auf den Geschmack gekommen, muss mir mehr Konzertabwechslung gönnen. Guter Vorsatz für 2008! Vielleicht ja trotz gebrechlichen Alters Rock am Ring oder so? Kommerzkacke galore... ist aber manchmal egal!

Sonntag, 18. November 2007

Wie wird man Ultra? INFERNO HARSEWINKEL

Keine Ahnung, ob dieser Bewerbungsratgeber neu ist - ich hab ihn eben erst entdeckt. Das ist doch die Stimme von Philipp Köster von 11 Freunde, oder?

Herrlich!

Donnerstag, 15. November 2007

Hoeneß, du Wurst!

Oliver Kalkofe würde Uli Hoeneß vielleicht Geronten-Zausel nennen, oder Wut-Würstchen. Ich nenne ihn einen aufgeblasenen Schickeria-Schnösel, einen unsympathischen Emporkömmling, einen viel zu oft aus der Rolle fallenden Vollpfosten.

Hoeneß ist ja bekanntlich auf der Bayern-Vollversammlung abgegangen wie ein geöltes Zäpfchen; mit Kritik kann er ja nicht so gut umgehen, der ehemalige "Top-Spieler".

Pöbelt also die eigenen Fans an, weil die nur "sieben Euro" für ein Südkurven-Ticket zahlen, aber trotzdem den besten Fußball sehen wollen. Noch besser: Rotgesichtig prollt er rum, die Fans (vor allem die, die so billig ins Stadion kommen) seien für die miese Stimmung bei Heimspielen (Trauerspiel! Davon kann ich selbst Zeugnis ablegen) verantwortlich.

Dabei ist er selbst doch die treibende Kraft gewesen, den sogenannten "Stimmungsblock" in eine Wand des Schweigens zu verwandeln. Wie nicht nur die nicht ganz unumstrittenen Ultras von der Schickeria zu berichten wissen.

Jetzt also kommen die Bayern-Bonzen mit einem billigen Brief an die Fans um die Ecke:

"Uns gefallen diese Diskussionen derzeit nicht, die ein Bild ergeben sollen, dass zwischen dem FC Bayern und seinen Anhängern ein Bruch sei."
Fragt mal die Schickeria.

"Wir haben gerade in den vergangenen Jahren soviel, mehr als überall anders, für unsere Fans und Anhänger getan."

Verzeihung, aber: lol

"Wir bauen derzeit an der Säbener Straße in München ein Servicecenter zum Wohle unserer Mitglieder und Anhänger. Damit sie zu uns kommen, das direkte Gespräch mit uns suchen und Sie bestens bedient werden können. Der Neubau, für unsere Fans, kostet uns 15 Mio. Euro".
Ich sehe schon den Würstchen-Dealer mit hochrotem Kopf die Fans
beschimpfen, im direkten Gespräch. Oder den Torwart-Zombie, der "das direkte Gespräch" sucht... Oder wollen die Bayern gar Prinz Poldi zum Dialog schicken?

"Wir haben für eine bessere Stimmung Vorschläge für Choreographien, für Musik in den Fanblocks gemacht."

Mit Verlaub: Man kann ja über Scooter als Tormusik geteilter Meinung sein, aber dieses Mutantenstadl-Geschunkel der Bayern ist einfach nur ein Grund zum Fremdschämen! ich kann mir schon vorstellen, was dem Gammelfleisch-Gesicht da so vorschwebt...

"Dass es hin und wieder Kritik gibt und Anregungen, Dinge anders zu machen, ist gut..."
...formulierte die hochbezahlte PR-Abteilung. Dass der Hoeneß mit dieser Kritik umgehen kann, steht freilich auf einem anderen Blatt...

"Das haben wir uns immer angehört und werden dies auch weiterhin mit allem Interesse tun."
Schließlich müssen wirrr ja wissen, wessen Dauerrkarrrten wirrr einziehen müssen, damit Zucht und Orrrdnung herrrrscht!

"Was derzeit im italienischen Fußball passiert ist ein Horror und sollte uns eine Warnung sein."

Nein, wir vermitteln hier kein schiefes Bild! Wenn Bayern-Schläger auf einer Autobahnraststätte auf Nürnberg-Schläger treffen, dann ist das durchaus zu vergleichen mit dem Fall Sandri. Gut, wir vergleichen mal Äpfel mit Birnen, aber MIR SAN MIR! DES PASST SCHO!

Und wenn wir von unseren „Fans“ sprechen, dann sind das die „Kuttenfans“ auf den Stehplätzen genauso wie die Fans in den Businessbereichen und Logen und der Vater mit seinen beiden Kindern auf der Tribüne.
Jedenfalls, so lange sie ihre Meinung für sich behalten, und vor allem: So lange sie keine Plakate aufhängen, die kritisch mit dem eigenen verein umgehen! Wir wollen uns schließlich nicht beim nächsten Rotary-Treffen von Herrn Blatter dum anmachen lassen müssen...

Wir wollen über diese Dinge, die uns derzeit beschäftigen, miteinander sprechen, offen und ehrlich. Unsere Einladung an die Fans wird in diesen Tagen an sie rausgehen. Wir freuen uns auf sie.
Wohlgemerkt: Auf "sie" - nicht auf "Sie". Ich füge mal hinzu:
"Die, die wir meinen, können sowieso nicht lesen."

Und so werden wir auch nächstes Jahr wieder mit Fug und Recht singen können:

UND SCHOB WIEDER KEINE STIMMUNG, FCB!

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber:

Gammelfleischdealer
Du Hoeneß!

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