Kampfzone Fußball im ZDF
Nicht gesehen?
Nicht viel verpasst. Bernd Weisener und Tibor Meingast haben in ihrer ZDF-Doku versucht, das Phänomen "Fußball und Gewalt" zu betrachten. Dass es da nicht viel Neues zu vermelden gibt, war klar.
Der übliche anonyme Hooligan wurde aus dem Hut gezaubert, der artig das übliche Hooligan-vor-der-Kamera-Blabla sprechblaste. Die üblichen Polizisten gaben ihre von den Pressestellen vorgefertigten Statements ab, dazu Bilder von FFM in DO - und das übliche Derby (diesmal: Karlsruhe gegen Stuttgart) durfte natürlich auch nicht fehlen.
Interessant erschien mir nur das offizielle DFB-Statement: So, wie es niemals eine Gesellschaft ohne Kriminalität geben könne, sei auch ein Fußball ganz frei von Gewalt undenkbar. Das hatte ich in dieser Deutlichkeit noch nicht gehört; zumindest da scheint mir der DFB auf dem richtigen Weg zu sein.
Von diesem Standpunkt aus kann er sich auf das Wesentliche konzentrieren - nämlich die wirklich schweren Brocken, die wirklich Gewaltbereiten aus den Stadien zu verbannen. Damit wäre viel geholfen.
Nicht neu, aber für viele Zuschauer vielleicht ein Denkansatz: Die Ansicht von Professor Sowieso aus Sowieso: Fußball ist eines der letzten Refugien, in denen man in unserer Gesellschaft brüllen kann. Klingt nach einem läppschen Satz. Aber der weise Mann hat recht! Und dann noch der Hinweis, dass man leere Stadien hätte, wenn man jeden "H****sohn"-Mitgröhler verbannen würde.
Aber unterm Strich blieb "Kampfzone Fußball" ein mauer, handwarmer Aufguss eines altbekannten Themas.
Nicht viel verpasst. Bernd Weisener und Tibor Meingast haben in ihrer ZDF-Doku versucht, das Phänomen "Fußball und Gewalt" zu betrachten. Dass es da nicht viel Neues zu vermelden gibt, war klar.
Der übliche anonyme Hooligan wurde aus dem Hut gezaubert, der artig das übliche Hooligan-vor-der-Kamera-Blabla sprechblaste. Die üblichen Polizisten gaben ihre von den Pressestellen vorgefertigten Statements ab, dazu Bilder von FFM in DO - und das übliche Derby (diesmal: Karlsruhe gegen Stuttgart) durfte natürlich auch nicht fehlen.
Interessant erschien mir nur das offizielle DFB-Statement: So, wie es niemals eine Gesellschaft ohne Kriminalität geben könne, sei auch ein Fußball ganz frei von Gewalt undenkbar. Das hatte ich in dieser Deutlichkeit noch nicht gehört; zumindest da scheint mir der DFB auf dem richtigen Weg zu sein.
Von diesem Standpunkt aus kann er sich auf das Wesentliche konzentrieren - nämlich die wirklich schweren Brocken, die wirklich Gewaltbereiten aus den Stadien zu verbannen. Damit wäre viel geholfen.
Nicht neu, aber für viele Zuschauer vielleicht ein Denkansatz: Die Ansicht von Professor Sowieso aus Sowieso: Fußball ist eines der letzten Refugien, in denen man in unserer Gesellschaft brüllen kann. Klingt nach einem läppschen Satz. Aber der weise Mann hat recht! Und dann noch der Hinweis, dass man leere Stadien hätte, wenn man jeden "H****sohn"-Mitgröhler verbannen würde.
Aber unterm Strich blieb "Kampfzone Fußball" ein mauer, handwarmer Aufguss eines altbekannten Themas.
steckschuss - 27. Mär, 00:57
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